Häufige Spinnen im Haus und Garten

Spinnen Hier sind 10 Spinnen, die Sie am häufigsten in Ihrem Zuhause und im Garten antreffen werden Sie sind nur für wenige Menschen zugänglich. Dennoch können einige Spinnenarten in Gebäuden und Gärten leben. Ein Überblick über häufige Arten von Achtbeinern. Dieser unwillkommene Besuch sorgt bei vielen Menschen für Schauer: Spinnen haben sich auch in Gebäuden […]

Spinnen

Hier sind 10 Spinnen, die Sie am häufigsten in Ihrem Zuhause und im Garten antreffen werden

Sie sind nur für wenige Menschen zugänglich. Dennoch können einige Spinnenarten in Gebäuden und Gärten leben. Ein Überblick über häufige Arten von Achtbeinern.

Dieser unwillkommene Besuch sorgt bei vielen Menschen für Schauer: Spinnen haben sich auch in Gebäuden häuslich eingerichtet und beachten dabei selbstverständlich nicht, was die Eigentümer davon halten. Zuletzt gab es vermehrt Beobachtungen der Nosferatu-Spinne.

Trotzdem finden viele andere Arten ihren Platz im Inneren. Weniger Begeisterung wird den achtbeinigen Wesen entgegengebracht, die im eigenen Garten auftauchen. Dabei sind diese Insekten durchaus nützlich. In diesem Artikel werden zehn Spinnen vorgestellt, die in Haus oder Garten gefunden werden können.

Großwinkelspinne lebt in einer trichterförmigen Röhre

Nach Angaben des NABU ist die Große Winkelspinne vor allem in Häusern und Kellern zu finden. Tagsüber verweilt sie meist regungslos in ihrer trichterförmigen Höhle an Ecken oder Winkeln von menschlichen Räumlichkeiten. Außerhalb dieser Orte erscheint sie häufig in Bädern, die als ihre Jagdgebiete gelten. Für einige Menschen stellt der Staubsauger hier einen rettenden Hilfsstoff dar.

Die große Winkelspinne – wissenschaftlich auch als Tegenaria atrica oder Eratigena atrica bezeichnet – ist weder giftig noch gefährlich und kann eine Körperlänge von zehn bis sechzehn Millimetern erreichen. Beeindruckend ist ihre Beinbreite von bis zu zehn Zentimetern. Ihr Biss ist spürbar, aber ohne Auswirkung.

Sie frisst Insekten und Asseln. Die Große Winkelspinne, die ursprünglich nur in Europa und den angrenzenden Regionen lebte, fängt ihre Beutetiere mit einem mehrschichtigen Fangnetz, das über ihrem trichterförmigen Versteck gespannt ist. Gut zurechtkommt sie auch an Hauswänden, die von Efeu bedeckt sind, in Gartenhäusern oder in Garagen.

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Die große Tarsier-Spinne ist ungefährlich und hilfreich bei der Bekämpfung störender Insekten, berichtet der NABU. Obwohl noch nicht bekannt ist, aus welchem Gebiet sie stammt, ist der achtbeinige Bewohner in Europa eher in den südlichen Regionen anzutreffen. Im Laufe der Zeit hat sich die Spinne jedoch auch im Norden ausgebreitet und „ist heute in fast jedem Haus zu finden“.

Sie bevorzugt Kellerräume und ruhige Ecken im Zuhause. Auffällig sind ihre oft großflächigen Spinnennetze – insbesondere, wenn diese leer und nach einiger Zeit staubig wirken. Die Große Zitterspinne hat einen geteilten Körper, was sie deutlich vom Weberknecht unterscheidet, mit dem sie häufig verwechselt wird.

Der Name geht auf ihre Reaktion auf Störungen und Berührungen zurück. Denn in diesem Fall bewegt sie sich heftig in ihrem Netz hin und her, was einem Zittern ähnelt. Auf diese Weise vertrieb die Große Zitterspinne auch potenzielle Feinde.

Die Tiere haben eine Länge von sieben bis zehn Millimetern und erscheinen an bestimmten Stellen durchsichtig. Ihre Beine können bis zu fünf Zentimeter lang werden. Während die Männchen über große Geschlechtsorgane an ihren Tastern verfügen, besitzen die Weibchen dünne, beinartige Taster am Kopf. Daher ist die Große Zitterspinne auch als Haustier geeignet.

Zebra-Springspinne benötigt lediglich einen Spinnfaden zum Jagen

Die Zebraspringspinne bevorzugt laut NABU wärmere und sonnigere Temperaturen, weshalb die Tiere oft in Häusern leben, aber auch Felsen oder Zaunpfosten bewohnen. Für Menschen ist sie nützlich, da sie Fliegen, Käfer und Stechmücken fängt. Der lateinische Name dieser Spinne ist Salticus scenicus.

Die Tiere erreichen eine Größe von vier bis sieben Millimetern. Ihr Name geht auf ihr Aussehen und ihr Jagdverhalten zurück: Der Hinterkörper ist mit schwarzen und weißen Streifen bedeckt, und sie fängt ihre Beute beim Sprung. Obwohl sie keine Fangnetze baut, verwendet sie einen Spinnfaden als Sicherheitsleine während der Jagd, wenn sie sich auf die Insekten stürzt.

Sofort beim ersten Blick fallen neben den genannten Streifen auch ihre beiden großen vorderen Augen auf, die der NABU mit einer Sonnenbrille vergleicht. Diese helfen der Zebraspringspinne dabei, farbig und räumlich zu sehen. Sechs weitere Augen ermöglichen es ihr, auch hinter sich zu schauen.

Die Nosferatu-Spinne breitet sich auch in Deutschland aus

Häufiger wird inzwischen die Nosferatu-Spinne in Deutschland gesichtet. Dieser Spinnentier, auch als Zoropsis spinimana bekannt, stammt ursprünglich aus wärmeren Regionen. Durch den Klimawandel hat sie ihr Gebiet jedoch deutlich weiter nach Norden ausgedehnt.

Für Menschen ist ihr Biss in der Regel ungefährlich, wie der NABU berichtet. Dieser sei in Bezug auf die Schmerzen mit einem leichten Wespenstich vergleichbar. Außerdem beißt die Nosferatu-Spinne nur, wenn sie gestört wird.

Die Art gehört zur Familie der Kräuseljagdspinnen und ihr Körper kann bei einer Beinspannweite von bis zu sechs Zentimetern knapp zwei Zentimeter lang sein. Ihren Namen erhält die Nosferatu-Spinne aufgrund des Musters auf ihrem Hinterleib, da dieses Beobachter an den Vampir aus den entsprechenden Filmen erinnert.

Die Tiere können sich dank ihrer besonderen Haare an den Beinen sogar an senkrechten Glasflächen festhalten. Für die Jagd benötigt die Nosferatu-Spinne keine Netze, sondern verfolgt laut NABU ihre Beute und stößt dann plötzlich vor. Allerdings legt sie ihre Eier in einen Kokon und ein großes Netz aus welligen Fäden und schützt dieses Gebilde.

Besonders in den kälteren Monaten verlässt sie sich in Deutschland auf Gebäude, wodurch die vielen Beobachtungen im Winter erklärt werden. In wärmeren Regionen soll sie hingegen lichte Wälder bevorzugen und sich tagsüber unter Steinen oder Rinden verstecken.

Die Gartenspinne gehört zu den größten Spinnen in Deutschland.

Die Gartenkreuzspinne weist einen deutlichen Unterschied in der Größe zwischen Männchen und Weibchen auf, wie der BUND Naturschutz in Bayern e.V. berichtet. Laut Angaben erreichen die Männchen eine maximale Größe von zehn Millimetern, während die Weibchen bis zu 17 Millimeter wachsen können. Somit zählt diese Art zu den größten Spinnen in Deutschland, ist jedoch für Menschen nicht gefährlich.

Die Tiere begegnet man vor allem in Gärten, an Waldrändern oder an Zäunen. Sie weben ein Radnetz, das in vielen Fällen 50 Zentimeter groß ist, in dem die dicht gewebte und mit Klebetröpfchen ausgestattete Fangspirale Mücken, Blattläuse, Fliegen und andere Beutetiere festhält.

Tagsüber versteckt sich die Gartenkreuzspinne in der Mitte ihres Netzes und wartet auf Beute. Alle zwei Tage ersetzt sie das Netz, da Staub und Pollen sich an den klebrigen Tropfen ansammeln und das alte Netz dann entfernt. Es ist häufig der Fall, dass die achtbeinige Kriechspinne ihr Netz an einem Fenster webt, was Beobachtungen erleichtert.

Jagdspinnen fangen Beutetiere mit Hilfe von klebrigen Substanzen.

Wie die Nosferatu-Spinne ist auch die Speispinne ursprünglich im Mittelmeerraum beheimatet und hat sich mittlerweile auch in Deutschland etabliert. Laut natur-in-nrw kommt das Tier in diesem Land vor allem in Gebäuden vor, insbesondere in Wohnhäusern.

Männchen erreichen eine Größe von drei bis vier Millimetern, während Weibchen zwischen vier und sechs Millimeter groß werden. Die Speispinne, wissenschaftlich als Scytodes thoracica bekannt, besitzt sechs Augen, die in Paaren angeordnet sind. Sie verfügt über zwei geteilte Giftdrüsen, wodurch sie ein Gemisch aus Gift und Klebstoff herstellen kann, mit dem Beutetiere an einer Oberfläche festgeklebt werden. Dieser achtbeinige Spinnentier erledigt seine Jagd also ohne ein Fangnetz.

Da die Spinne sehr kurzsichtig ist, erkennt sie ihre Beute mithilfe sehr empfindlicher Sinneshaare an den vorderen Beinen. Die Speispinne kann ihren Klebstoff bis zu zwei Zentimeter weit spritzen, und zwar „in zickzackförmigen hin- und hergewundenen Schleifen“. Wenn das Beutetier am Boden festgeklebt ist, versetzt sie ihm einen Giftstich und saugt es leer.

Der Weberknecht kann seine Beine bei Gefahr abwerfen

Es existieren weltweit 4000 verschiedene Arten des Weberknechts, wie GEO berichtet. In Mitteleuropa leben davon 110 Arten. Laut NABU sind es allein 40 Arten in Deutschland. Im Gegensatz zu Spinnen haben sie einen verschmolzenen Vorder- und Hinterkörper, wodurch das Tier kompakt und kugelförmig aussieht. Sie bilden eine eigene Unterordnung innerhalb der Spinnentiere.

Die Augen des Weberknechts sind auf kleinen Erhebungen angeordnet. Männliche Tiere besitzen zudem einen Penis, was bei Spinnen nicht vorkommt. Bei Berührung wirft er bereits ein Bein ab, um sich vor einem potenziellen Fressfeind zu schützen.

Einige Arten erreichen eine Größe von bis zu 22 Millimetern, andere hingegen nur zwei. Weberknechte – auch als Opiliones bekannt – besitzen Abwehrdrüsen, mit denen sie bei einer Bedrohung ein unangenehm riechendes Sekret abgeben können. Dieses kann Fressfeinde lähmen oder sogar töten. Sie jagen vorwiegend in der Nacht und ernähren sich von kleinen Gliederfüßern, totem Kleintier und pflanzlichen Stoffen.

Ammen-Dornfinger beißt selten, aber sehr stark

Der Milben-Spinnling gilt gemäß NABU als die einzige in Deutschland vorkommende Spinnenart, deren Kieferklauen stark genug sind, um die menschliche Haut zu durchdringen. Zum Glück sind diese Tiere sehr scheu und beißen nur, wenn sie sich wirklich bedroht fühlen. Das Gift, das der Milben-Spinnling beim Biss abgibt, ist zwar nicht tödlich, kann jedoch unangenehme Folgen haben.

Ein Biss der Ammen-Dornfinger-Spinne soll sich ähnlich wie ein Wespenstich anfühlen, berichtet der NABU. Kurz nach dem Biss tritt ein schmerzhafter Reiz an der Stelle des Bisses auf, es können Schwellungen und Rötungen auftreten. Seltenere Folgen sind Fieber, Kreislaufprobleme oder Erbrechen, doch die Symptome sollten spätestens nach drei Tagen wieder verschwunden sein.

Der Ammen-Dornfinger stammt ursprünglich aus dem südlichen Europa, in den nördlichen Regionen der Alpen gab es früher keine dieser Spinnen. Seit den 1950er-Jahren hat sich die Art jedoch auch in Deutschland angesiedelt und fühlt sich dank des Klimawandels hier wohl. Die Spinnen bevorzugen hohes Gras, wo sie sich verstecken können. Bei Spaziergängen auf Wiesen sollte man also nach ihnen Ausschau halten. Auch an Wegesrändern kann man sie manchmal entdecken.

Grüne Spinnentierchen – das Außerirdische auf den deutschen Wiesen

Ein besonderes Highlight ist die einzige in Deutschland lebende Spinne der Gattung der Riesenkrabbenspinnen, die Grüne Huschspinne. Laut NABU stammt sie ursprünglich aus den Tropen, hat sich aber mittlerweile in Deutschland angesiedelt. Sie findet man besonders in Gräsern oder Sträuchern, und sonnige Waldränder sind ihr liebsten Ort.

Die Grünhornspinne ist für Menschen ungefährlich, so berichtet der NABU. Sie ist auch nicht besonders groß, wobei die größeren Weibchen maximal 15 Millimeter erreichen. Was die Grünhornspinne besonders interessant macht, ist – wie der Name bereits vermuten lässt – ihre fast neongrüne Farbe. Während die Weibchen einen vollständig grünen Körper mit einem gelblichen Fleck am Rücken haben, wirken die Männchen sehr auffällig. Ihr Körper ist ebenfalls grün, doch der Hinterkörper ist leuchtend rot und gelb gestreift. Das Aussehen erinnert eher an eine Fantasy-Verfilmung als an eine typische deutsche Wiese.

Europäische Schwarze Witwe – Die Verwandte der Horror-Spinne

Es gibt auch in Europa eine Schwarze Witwe, die mit einer Körperlänge von 15 Millimetern die größte einheimische Kugelspinne darstellt. Von außen ähnelt sie den anderen Vertretern ihrer Gattung und besitzt einen weichen, schwarzen Körper mit auffälligen roten Flecken auf dem Hinterleib. Die Weibchen der Europäischen Schwarzen Witwe können durch ihren Biss die menschliche Haut durchdringen, was zu starken Schmerzen führen und in bestimmten Situationen sogar gefährlich sein kann.

Wie gefährlich es ist, darüber herrscht in der Forschung Uneinigkeit. Frühere Beschreibungen der Europäischen Schwarzen Witwe erwähnten ein tödliches Gift für den Menschen, doch in jüngster Zeit wurde diese Gefahr bestritten, wobei einige Wissenschaftler ihren Biss mit dem Stich einer Wespe verglichen. Es wird geschätzt, dass etwa fünf von 1000 Bissen der Europäischen Schwarzen Witwe ohne Behandlung zum Tod führen können.

Schmerzhaft ist ihr Biss zweifellos. Die Symptome zeigen sich in den meisten Fällen durch Schweißausbrüche und Übelkeit, manchmal auch Erbrechen, Fieber und erhöhten Blutdruck. Diese Beschwerden können bis zu vier Tage andauern, und die auftretenden Schmerzen können so stark sein, dass die Betroffenen nicht schlafen können. Die gute Nachricht: Im Gegensatz zu häufiger popkultureller Darstellung sind Europäische Schwarze Witwen nicht sehr aggressiv und beißen nur in äußerster Not.

Auch bei der Verbreitung besteht kein Grund zur Sorge: Die Europäische Schwarze Witwe ist vor allem in wärmeren Gebieten Europas zu finden, ihr Verbreitungsgebiet endet nördlich von Istrien. In Deutschland ist sie nur sehr selten anzutreffen, wie der NDR berichtet. Wer jedoch im Süden Europas Urlaub macht, sollte beim Spaziergang durch Grasflächen aufpassen, denn dort bevorzugen die Spinnen solche Areale.