Diese 5 Hunderassen leben am längsten

Haustiere Diese 5 Hunderassen verfügen über die längste Lebensdauer Wissenschaftler aus Großbritannien haben mithilfe unterschiedlicher Merkmale ermittelt, welche Hunderassen besonders langlebig sind – hier finden Sie weitere Informationen. In der Fédération Cynologique Internationale, dem größten kynologischen Verband weltweit, sind aktuell über 350 Hunderassen registriert. Diese stammen aus verschiedenen Kontinenten und variieren in Größe sowie Aussehen. […]

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Diese 5 Hunderassen verfügen über die längste Lebensdauer

Wissenschaftler aus Großbritannien haben mithilfe unterschiedlicher Merkmale ermittelt, welche Hunderassen besonders langlebig sind – hier finden Sie weitere Informationen.

In der Fédération Cynologique Internationale, dem größten kynologischen Verband weltweit, sind aktuell über 350 Hunderassen registriert. Diese stammen aus verschiedenen Kontinenten und variieren in Größe sowie Aussehen. Auch die Lebensdauer der unterschiedlichen Rassen unterscheidet sich. Doch welche Hunderassen leben am längsten? Britische Wissenschaftler haben dies ermittelt.

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Wissenschaftler der britischen Organisation Dog Trust in London haben Daten von über 580.000 reinrassigen Hunden analysiert, die zu mehr als 150 Rassen gehörten. Ziel war es, herauszufinden, wie stark die Rasse und bestimmte körperliche Merkmale das Lebenserwartung eines Hundes beeinflussen. Die Forscher haben ihre Erkenntnisse in der Fachzeitschrift Scientific Reports veröffentlicht. Laut geo.de haben sie die Hunde für ihre Ergebnisse in zwei verschiedene Gruppen unterteilt:

  • Größe: klein, mittelgroß, groß

  • Kopfform: kurzer, mittellanger oder langer Schädel

Anschließend wurde die durchschnittliche Lebensdauer verschiedener Hunderassen berechnet. Dieser Wert befindet sich in einer nach der Größe geordneten Datenreihe genau in der Mitte. Die Forscher stellten dabei fest, dass kleine Hunde mit einem eher langgestreckten Schädel die höchste durchschnittliche Lebensdauer aufweisen. Laut der Studie haben mittelgroße Hunde mit flachem Schädel die geringste durchschnittliche Lebensdauer. Außerdem zeigte sich, dass Hündinnen im Vergleich zu Rüden über alle Rassen hinweg im Durchschnitt länger leben.

Diese 5 Hunderassen zeichnen sich durch die längste Lebensdauer aus

Die Ergebnisse der Forschung zeigen, welche Hunderassen die höchste durchschnittliche Lebensdauer aufweisen. Die Top 5 sind wie erwartet kleine Hunderassen mit einem eher langen Schädel:

  1. Lancashire Heeler: 15,4 Jahre

  2. Tibet Spaniel: 15,2 Jahre

  3. Bologneser: 14,9 Jahre

  4. Shiba Inu: 14,6 Jahre

  5. Papillon: 14,5 Jahre

Rasse mit der längsten Lebensdauer: Lancashire Heeler

Der Lancashire Heeler ist eine englische Hunderasse, die zur Gruppe der Schäferhunde gehört. Die Rasse, die eine Größe von 25 bis 30 Zentimetern erreichen kann, ist voller Lebenskraft und Wissensdurst. Diese Hunde zeigen sich gegenüber Fremden freundlich und gewinnen schnell ihr Vertrauen, wie der American Kennel Club (AKC), der größte Verband für Rassehundezüchter in den USA, angibt. Bei dieser Rasse soll es keine Skepsis oder Unsicherheit gegenüber Unbekannten geben.

Ein charakteristisches Merkmal der Rasse, wie von der AKC beschrieben, ist das „Heeler-Lächeln“. Wenn die Hunde glücklich sind, ziehen sie ihre Lippen zurück und imitieren dadurch ein menschliches Lächeln.

Trotz ihrer angenehmen Art und der hohen durchschnittlichen Lebenserwartung ist die Rasse seit 2003 auf der Liste der bedrohten Hunderassen des britischen Kennel Clubs gelistet. Laut AKC wird der Genpool der Rasse nur von wenigen Hunden geprägt, wodurch das Risiko besteht, dass bei der Zucht Erkrankungen entstehen oder vererbt werden.

Tibet Spaniel: zweithöchste Lebenserwartung

Der kleine Tibet-Hund ist die kleinste der tibetischen Hunderassen und erreicht eine Größe von etwa 25 Zentimetern. Die Rasse, die angeblich seit Jahrhunderten existiert, zählt zu den kulturellen Schätzen Tibets. Laut dem Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) lebten diese Hunde in den Klöstern des Himalaya eng mit den dort lebenden Mönchen zusammen. Diese betrachteten sie als treue Begleiter, die auch als Wachhunde dienten. Auch heute noch ist es üblich, tibetische Mönche mit kleinen Hunden auf dem Arm zu sehen.

Die Charaktereigenschaften des Tibet Spaniels sind offensiv und fröhlich. Dennoch neigt es dazu, häufiger zu bellen, wenn es etwas oder jemanden verdächtig findet. Laut VDH lernen die Hunde schnell und scheinen jedes menschliche Wort zu verstehen. Daher können laut VDH mit diesen Hunden echte Gespräche entstehen.

Die Rasse mit der dritten höchsten Lebensdauer: Der Bologoneser aus Italien

Der Bologneser ist eine italienische Hunderasse, die durch sein weißes, dichtes Fell auffällt. Die Rasse, die bis zu 30 Zentimeter groß wird, ähnelt dem Malteser, was auf ihre gemeinsame Herkunft zurückzuführen ist. Laut VDH haben beide Hunderassen dieselben Vorfahren, nämlich die Hunde, die Aristoteles „canes melitenes“ nannte. Daher gibt es diese Rasse bereits seit Jahrhunderten. Besonders während der römischen Zeit waren diese Hunde ein beliebtes Geschenk. Auch zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert wurden sie als Geschenke an Adlige in ganz Europa vergeben.

Die Charakteristik des Bolognesers ist ernst, und die Hunde sind laut VDH meist ruhig. Dennoch sind sie abenteuerlustig und haben eine enge Beziehung zu ihren Besitzern.

Japanischer Shiba Inu: Viertehöchste Lebenserwartung

Der Shiba Inu ist eine japanische Hunderasse, die in ihrer Heimat sehr geschätzt wird. Besonders auffällig sind das rote oder braune Fell sowie die spitzen Ohren, die an einen Fuchs erinnern. Laut AKC eignet sich diese Rasse als Familienhund. Allerdings benötigt sie viel Beschäftigung und Bewegung, um nicht langweilig zu werden. Beim Training und der Erziehung ist jedoch Geduld erforderlich, da die Rasse manchmal eigenwillig ist und ihren eigenen Willen durchsetzen möchte.

Ein sehr bekannter japanischer Hund war zwar nicht ein Shiba Inu, aber durch seine lebenslange Treue bis zum Tod berühmt geworden. Hachiko, ein Hund der japanischen Rasse Akita, zählt zu den berühmtesten Hunden der Welt. Er wurde bekannt, weil er jeden Tag an einem Bahnhof in Tokio auf seinen verstorbenen Herrn wartete.

Fünfthöchste Lebenserwartung: Der Papillon

Der Papillon wird zudem als Kontinentaler Zwerspaniel bezeichnet und benötigt von Zooplus ausdrücklich viel Aufmerksamkeit. Die kleine Hunderasse, die maximal 28 Zentimeter erreicht, bevorzugt die Nähe zu ihren Besitzern und bildet eine starke Bindung zu ihnen. Besonders auffällig sind das längere Fell, das in verschiedenen Farben vorkommen kann, sowie die spitzen Ohren, die entweder nach unten hängen oder nach oben spitz stehen.

Trotz seiner kleinen Größe ist der Papillon ein echter Jagdhund. Laut Zooplus sind sie gute Mäusejäger, was bei der Erziehung berücksichtigt werden sollte. Um zu verhindern, dass die Hunde jedes Nagetier verfolgen, sollte bereits in jungen Jahren das Abrufverhalten trainiert werden. Je besser der Hund reagiert, desto mehr Freiheiten kann er erhalten.

5 Hunderassen, die eine kurze Lebensdauer haben

Die Forschung der Wissenschaftler aus London hat nicht nur ermittelt, welche Hunderassen eine lange Lebensdauer aufweisen. Zudem haben die Ergebnisse auch gezeigt, welche Hunderassen eine niedrige durchschnittliche Lebenserwartung haben. Zu diesen gehören gemäß den Ergebnissen in der Fachzeitschrift Scientific Reports folgende:

  1. Kaukasischer Schäferhund: 5,4 Jahre

  2. Presa Canaria, auch als kanarische Hundeart bekannt: 7,7 Jahre

  3. Cane Corso Italienisch: 8,1 Jahre

  4. Mastiff: 9,0 Jahre

  5. Bernhardiner: 9,3 Jahre

Übrigens: In einer Forschung wurde untersucht, wie Hunde trinken. Eine weitere Untersuchung hat ermittelt, ob und warum Familien zunehmend Hunde, aber keine Kinder haben.