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Die Brennter-Autobahn (A13/A22) wird derzeit infolge von Baumaßnahmen stark beeinträchtigt. Auch die alternativen Strecken weisen jeweils ihre Vorteile undNachteile auf.
zwischen Innsbruck und dem Brenner-Pass ist die Autobahn oft nur einzeln befahrbar. Die Renovierungsarbeiten an dieser stark frequentierten Strecke sind für das Jahr 2030 geplant und resultieren bereits heute in längeren Staus sowie bedeutenden Verkehrshemmnissen. Um eine entspannte Fahrt nach Italien zu gewährleisten, sollten Reisende frühzeitig alternativen Routen die ihnen zur Verfügung stehen bekannt werden lassen.
Reschenpass: Mautfrei, aber Baustellenbelastet
Vorteile: Der Reschenpass wird durch die A7, Reutte, Landeck sowie die B180 verbunden und schafft so den Anschluss von Nordtirol an Südtirol. Diese Route kann das ganze Jahr hindurch genutzt werden und bietet eine Möglichkeit, nach Italien zu gelangen, ohne Maut für die Autobahnen bezahlen zu müssen. Zusätzlich ist die Umgebung rund um den Reschensee außergewöhnlich schön anzusehen.
Nachteile: ab dem Jahr 2025 findet am Reschenpass ein umfassender Bauprojekt statt. In dieser Zeit könnten zeitweisen Straßensperrungen sowie Routenumleitung bis hin nach Schwyz erfolgen. Insbesondere während der Hauptsaison ist mit längeren Warterepellen zu rechnen.
Tauernautobahn: Bequem für Züge, jedoch mit Baustellen
Vorteile: Die Tauernautobahn (A10) verläuft von Salzburg über Villach bis hin zu Udine. Da sie der Autobahn entspricht, eignet sie sich hervorragend für Wohnmobile und Zuggemeinschaften mit Wohnwägen. Die gesamte Route ist vollständig modern ausgeführt und bietet einen angenehmen Weg ohne die Herausforderung von schwierigen Gipfelüberschreitungen.
Nachteile: Bis zum Sommer 2025 kann der Tauerntunnel aufgrund von Baumaßnahmen nur im Einzelstromverkehr genutzt werden. In den Urlaubsmonaten sind lange Verkehrsstockungen anzumerken. Zudem müssen Sie bei dieser Route Aufwendungen für die Benutzung der österreichischen Schnellstraßen-Trassen tragen.
Gotthard-Routen: Ununterbrochener Tunnelbetrieb rund um das Jahr, dennoch besteht die Gefahr von Staus.
Vorteile: Die Gotthard-Linie führt ab Basel über Luzern direkt durch den Gotthard-Tunnel bis hin zu seinem Ziel in Chiasso. Dieser Tunnel bleibt das ganze Jahr hindurch geöffnet und spart Fahrgäste damit die schwierige Durchquerung der hohen Alppassagen. Viele Reisende schätzen diesen Weg für seine Sicherheit sowie seinen relativ komfortablen Charakter.
Nachteile: Besonders am Wochenende und während der Schulferien treten häufig lange Verkehrsstaus vor dem Tunnel auf. Des Weiteren soll der Gotthard-Tunnel im Jahr 2025 für 36 Abende und Nächte infolge von Wartungsarbeiten geschlossen werden. Die Benutzung der schweizterischen Autobahnen ist ausschließlich durch die Erwerbung einer Vignetten zulässig.
Brennerstraße: Gleich neben der Autobahn, doch schon bald extrem übervölkert.
Vorteile: Die B182, auch bekannt als Brennerstraße, führt parallel zur Auffahrt der Autobahn entlang, vom Innsbruck durch Matrei und Steinach bis hin zum Brennerpass. Diese Strecke bietet einen atemberaubenden Landschaftsanschauungsreichtum und erlaubt es den Fahrern, die Region zu traversieren, ohne Autobahngebühren zahlen zu müssen.
Nachteile: Während des Verkehrsaufkommens auf der Autobahn A7 kann die B182 häufig übervoll werden und stockt leicht. Es treten regelmäßig Abschnitte mit Straßenabschlüssen auf, um die Belastung für die benachbarten Gemeinden zu verringern. Die enge Fahrbahnen eignen sich nicht besonders gut für große Fahrzeuge.
Timmelsjoch: Überwältigend, jedoch nur im Sommer verfügbar.
Vorteile: Der Timmelsjoch verbunden das Ötztal mit dem Passeiertal. Die High Alpine Road bietet atemberaubende Aussichten und ist vor allem für Naturliebhaber eine besondere Erfahrung beim Fahren.
Nachteile: Diese Route ist nur von Juni bis Oktober befahrbar und hat eine Gebühr. Wegen der sehr steilen und schmalen Straße eignete sich der Pass Timmelsjoch nicht gut für Wohnwägen oder größere Motorhome-Fahrzeuge.
Weitere Optionen sind der Plöckenpass, das Felbertauerntal sowie San Bernardino.
Vorteile: Der Felbertauerntunnel gewährleistet eine uneingeschränkte Anbindung an Osttirol rund um das Jahr herum. Im Sommer dagegen kann der Plöckenpass als idyllische Landschaftsalternative dienen. In der Schweiz stellt der San-Bernardino-Tunnel neben dem gotischen Routenweg eine gut ausgebautete Option dar und weckt zudem den Anspruch einer geringeren Stausgefahr.
Nachteile: Der Pass Plöcken ist nur während der sommerlichen Monate zugänglich. Für den Felbertauerntunnel fallen Mautgebühren an, und am San Bernardino wird eine Schweizer Autobahnvignetten benötigt. Wartungsmaßnahmen können zu weiteren Einschränkungen führen.
Wesentliche Informationen für die Jahre 2025 und 2026
In den nächsten Jahren werden auch viele Alternativstrecken wegen Baumaßnahmen beeinträchtigt sein. Besonders auf dem Reschenpass und der Tauernautobahn sollten Fahrer mit Staus rechnen. Einige Alpengipfel-Pässe wie das Timmelsjoch sowie der Passo di Piave sind nur zeitlich begrenzt passierbar. Deshalb wird dringend dazu geraten, die aktuellen Verkehrsverhältnisse unmittelbar vor Beginn der Reise zu überprüfen.
Beim Durchreisen der Schweiz benötigst du außerdem eine Autobahnvignette, und wenn dein Fahrzeug mehr als 3,5 Tonnen wiegt, wird noch eine extra Schwerlasten-Abgabe erhoben.
